FÖJ im Naturpark

Yasmin Müller wohnt und arbeitet im Naturparkhaus Mardorf

Seit dem 1. August hat der Naturpark eine neue FÖJlerin:

Yasmin Müller kommt ursprünglich aus Niederkassel bei Bonn, jetzt wohnt sie direkt am Ufer des Steinhuder Meeres. Im Interview stellt sie sich vor.

Arbeitsplatz und Wohnort: FÖJlerin Yasmin Müller vor dem Naturparkhaus in Mardorf

Warum hast Du Dich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr entschieden?

Ich möchte gerne mehr über Umweltschutz erfahren und es ist mir wichtig, mein Wissen auch an andere weiterzuvermitteln, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Außerdem hat mir Biologie in der Schule sehr gut gefallen und deswegen möchte ich ausprobieren, ob auch ein Beruf in diese Richtung infrage kommt.

Wie bist Du auf den Naturpark Steinhuder Meer gekommen?

Ich habe mir zuerst verschiedene Einsatzstellen im Internet angesehen und mich dann über das Onlineportal der Alfred-Töpfer-Akademie beworben. Der Naturpark Steinhuder Meer ist mir sofort aufgefallen, da ich gerne draußen in der Natur und abseits von einer großen Stadt eingesetzt werden wollte. Online konnte ich mir schon Fotos ansehen, die einen großen Beitrag dazu geleistet haben, mich hier zu bewerben.

Was hast Du in Deinen ersten Tagen schon erlebt?

Während meiner ersten Woche im Naturpark wurde mir Mardorf mit seiner Umgebung und das Naturparkhaus gezeigt. Außerdem habe ich noch einige Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Am Ende der ersten Woche konnte ich sogar an meiner ersten Moorführung teilnehmen.

Du hast im Naturparkhaus Dein Büro und eine kleine Wohnung. Wie ist es, dort nicht nur zu arbeiten, sondern auch zu leben?

Direkt neben seinem Büro zu wohnen hat einige Vorteile. Ich habe keine Anfahrt und kann dadurch gut unter flexiblen Arbeitszeiten arbeiten. Trotzdem fühlt es sich manchmal etwas seltsam an, auch nach der Arbeit an seinem Arbeitsplatz zu bleiben.

Was willst Du in Deinem FÖJ erreichen?

Ich hoffe, dass ich dabei helfen kann, die Besucher des Naturparks für den Natur- und Umweltschutz zu sensibilisieren und die Naturparkranger bei ihrer Arbeit unterstützen kann. Für mich persönlich denke ich, dass mir das FÖJ einen guten Eindruck in den Bereich der Umweltarbeit geben kann und mir somit bei meiner Berufsfindung weiterhilft.