Kalendertürchen 18 | Adventskalender Steinhuder Meer

Waldkater, Kobolde und Puschelchen

Im Winter kann man immer wieder Eichhörnchen beobachten, die auf der Suche nach Futter sind. Nur bei strenger Kälte zeigen sie sich nicht und halten eine Winterruhe.

Sie erschnuppern die Nüsse und Eicheln, die sie im Herbst vergraben haben, mit ihren feinen Näschen – denn an ihre Verstecke erinnern können sie sich in der Regel nicht. Die Vorräte, die von den Eichhörnchen nicht wiedergefunden werden, beginnen im Frühjahr zu keimen. Somit helfen die Hörnchen bei der natürlichen Verjüngung der Wälder.

Diese Nuss wurde (wieder-)gefunden

Auch an glatten Oberflächen ein wahrer Kletterkünstler

In bebauten Gebieten statten sie aber auch Vogelfutterhäuschen gerne einen Besuch ab. Wer das vermeiden möchte, kann eichhörnchensichere Futterstationen verwenden oder zusätzliche Futterstellen für die Hörnchen aufstellen. Dort freuen sie sich vor allem über ungeknackte Nüsse, aber auch Früchte.

Übrigens:

Auch dunkelbraune oder schwarze Hörnchen kommen bei uns schon immer vor. Heute werden solche Exemplare oft für das aus Nordamerika eingewanderte Grauhörnchen gehalten. Das ist allerdings etwas größer als unsere Eichhörnchen und hat eine graue Fellfärbung. Die Haarpinsel an den Ohren sind für europäische Eichhörnchen vor allem im Winter typisch – Grauhörnchen haben diese nicht.